Kurzantwort: Avisierungsgebühren von 2 bis 10 € pro Sendung wirken klein, summieren sich bei tausenden Sendungen aber zu einem relevanten Block. Viele entstehen aus Gewohnheit oder pauschalen Vertragsregeln. Wer Avisierungen nach Kunde, Sendungsart und Dienstleister auswertet, Pflicht- von Komfortfällen trennt und Pauschalen verhandelt, senkt diese stillen Kosten.
Avisierungsgebühren sind ein perfektes Beispiel für stille Kosten. Niemand baut dafür ein Strategieprojekt. Niemand ruft deshalb den Beirat an. Aber viele Unternehmen zahlen sie jeden Monat.
Was Avisierung bedeutet – und warum sie oft zu viel kostet
Avisierung heißt: Der Empfänger wird vor der Zustellung telefonisch, digital oder per Nachricht informiert. In manchen Branchen ist das notwendig. In anderen Fällen ist es reine Gewohnheit, pauschal im Vertrag verankert oder längst nicht mehr sauber gesteuert.
Wenn pro Sendung 2 €, 5 € oder 10 € Avisierung berechnet werden, klingt das zunächst klein. Bei tausenden Sendungen pro Jahr wird daraus aber schnell ein relevanter Kostenblock. Viele Logistikkosten entstehen eben nicht durch die Hauptleistung, sondern durch Nebenleistungen, die niemand mehr aktiv hinterfragt.
So senken Sie Avisierungskosten
Nach Kunde, Sendungsart und Dienstleister auswerten
Erst die Auswertung zeigt, wo Avisierung wirklich anfällt – und ob sie überall nötig ist.
Pflicht- von Komfortfällen trennen
Wird wirklich jede Avisierung benötigt? Häufig lässt sich Avisierung gezielt nur für bestimmte Kunden oder Sendungsarten aktivieren.
Digitale Alternativen nutzen
Digitale Benachrichtigungen sind oft günstiger als telefonische Avisierung – und für viele Empfänger sogar angenehmer.
Pauschalen verhandeln
Wo Avisierung pauschal abgerechnet wird, lohnt der Blick, ob die Pauschale zur tatsächlichen Nutzung passt.
Was Sie prüfen sollten
- Wird wirklich jede Avisierung benötigt?
- Gibt es günstigere digitale Alternativen?
- Sind Gebühren doppelt enthalten?
- Lässt sich Avisierung selektiv aktivieren?
- Sind die Kosten intern überhaupt sichtbar?
Häufige Fragen
Was ist eine Avisierungsgebühr? Eine Gebühr dafür, dass der Empfänger vor der Zustellung benachrichtigt wird – telefonisch, digital oder per Nachricht.
Kann man Avisierung selektiv steuern? Oft ja. Statt pauschal für alle Sendungen lässt sie sich gezielt für Kunden oder Sendungsarten aktivieren, die sie wirklich benötigen.
Warum fällt diese Position selten auf? Weil die einzelnen Beträge klein sind und in den Versandnebenkosten untergehen – genau deshalb wird sie selten geprüft.
Fazit
Das klingt klein. Ist es aber nicht. Kosten senken beginnt oft mit einer einfachen Frage: Warum zahlen wir das eigentlich?
Bei Von Falkenrath & Company machen wir genau solche stillen Versandnebenkosten sichtbar – zu 100 % erfolgsabhängig. Mehr auf Von Falkenrath & Company.
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Über den Autor Tom Illauer ist Gründer von Von Falkenrath & Company, Geschäftsführer eines Handelsunternehmens sowie Diplom-Betriebswirt und Diplom-Investmentbanker. Stille Versandnebenkosten kennt er aus dem täglichen Versandgeschäft.